Massnahmen an der Beladestelle - Dispositionsrisikoanalyse: Unterschied zwischen den Versionen

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* dass, wir '''in LBase''' über die vollständigen '''Kennzeichen (LKW und Auflieger)''' des ausführenden LKWs verfügen.
  
  

Version vom 3. November 2016, 10:37 Uhr

Diese Dispositionsrisikoanalyse ist ohne entsprechende Maßnahmen an der Beladestelle nur bedingt wirksam.

Ablauf

Mindestanforderung

Vor dem Beginn des geplanten Ladevorgangs ist sicherzustellen,

  • dass, der von uns eingesetzte Transportunternehmer mit Ladereferenz gem. Kundenanforderung ausgestattet wurde

und

  • dass, wir in LBase über die vollständigen Kennzeichen (LKW und Auflieger) des ausführenden LKWs verfügen.


Empfehlung

Im Interesse einer durchgängigen Kontrolle sollten an jeder Beladestelle zumindest die amtlichen Kennzeichen überprüft werden und eine dazu passende Referenznummer vom Fahrer verlangt werden. Dafür ist es notwendig, dass wir, sobald wir die tatsächlichen Kennzeichen in unserem System haben, diese mit der entsprechenden Referenznummer (Liefer-, Auftrags-, Beladenummer) an die Beladestelle oder den Auftraggeber mit dem Hinweis bekannt geben, dass nur dieses Fahrzeug beladen werden darf. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Beladestelle oder der Auftraggeber auch entsprechend agieren. In jedem Fall verbessert diese Vorgehensweise unsere Situation bei Fehlverladungen und Diebstählen.

Erweiterte Anforderungen

In allen Fällen in denen Risikowerte in den Bereichen "Sensibel" (60 bis 80) und "Hochsensibel" (über 80) definiert wurden empfiehlt es sich weitergehende Kontrollen an den Beladestellen durchzuführen. Dazu sollten weitere Kriterien, wie z.B. Fahrerausweis, Fahrzeugzulassungsschein, LKW-Beschreibung mit von uns bekanntgegebenen Informationen verglichen werden.

Spezielle Vereinbarungen mit Kunden, bzw. deren Beladestellen

Mit einer Reihe von Kunden wurden spezielle Vereinbarungen betreffend die Kontrollen an den Beladestellen getroffen.

Red Bull - Fertigware

Die Übermittlung der Fahrzeugkennzeichen erfolgt über die bestehende Datenverbindung und es erfolgt keine Verladung, wenn die Kennzeichen nicht stimmen und/oder der Fahrer die dazupassende Ladenummer nicht kennt.


Pernod Ricard

Auf Grund es hohen Warenwertes, werden bei Ladestellen in Italien nur Fahrzeuge des Eigenfuhrparks bzw. von fixen Subfrächtern eingesetzt.

Ferrero

Sämtliche LKW werden an den Ladestellen von Ferrero mit Werksplombe verplombt. Die Plomben-Nr. wird auf dem CMR vermerkt und darf nur vom Empfänger entfernt werden. Darauf wird in unseren Transportaufträgen an unsere Frächter (unter Bemerkung) ausdrücklich hingewiesen.

In Erfüllung einer Sicherheitsanforderung von Ferrero Statallendorf übermitteln wir einmal pro Jahr (Stichtag 1. Sep.) eine Liste sämtlicher von uns eingesetzter Subunternehmer.

Vor jedem Beladevorgang bei Ferrero Stadtallendorf müssen vom Fahrer abgefragte Daten hinterlegt werden.

siehe auch

Self Check-In Ferrero Stadtallendorf

Verantwortlicher

Bernhard Ebner