Sperrigkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 3. Februar 2017, 09:00 Uhr

Sperrige Waren sind Güter die aufgrund ihrer Größe schwieriger handelbar sind. Die Kennzahl der Sperrigkeit gibt ein Verhältnis aus Volumen und Gewicht wider.

Fakten[Bearbeiten]

Grundsätzlich wird zur Berechnung der Transportkosten das Effektivgewicht einer Sendung herangezogen. Um jedoch auch den Platzbedarf (Volumen) der Ware zu berücksichtigen, wird der benötigte Laderaum abhängig vom jeweiligen Transportmittel mittels Umrechnungsfaktors in ein sog. Volumsgewicht oder frachtpflichtiges Gewicht umgewandelt.


Durch die Umrechnungsfaktoren

LKW: 0,003

Schiff: 1

Flugzeug: 0,006


ergeben sich die Basen der Volumsgewichtberechnung wie folgt:


LKW: 1 m3 = 333 kg

Schiff: 1 m3 = 1000 kg

Flugzeug: 1 m3 = 167 kg


Errechnet wird das frachtpflichtige Gewicht nun durch die Berechnung von Länge x Breite x Höhe (in m) pro Packstück durch den zugehörigen Umrechnungsfaktor.


Beispiel

2 Kisten (Kiste 1 = 400 kg, Kiste 2 = 200 kg) mit den selben Dimensionen (2m x 1m x 1m) sollen per Luftfracht verschickt werden.

Kiste 1: es wird das höhere Effektivgewicht von 400 kg verrechnet, weil es über dem Volumsgewicht von 167kg/m3 liegt

Kiste 2: das Volumsgewicht beträgt 334 kg (167 kg x 2m3) und wird verrechnet, weil es über dem Effektivgewicht von 200 kg liegt - diese Kiste ist sperrig!

Zu beachten ist noch, dass bei der Gewichtsermittlung die Summe aller Packstücke zählt, und somit ein schweres Packstück ein leichtes aufheben kann. Schlussendlich werden Effektivgewichte und Volumsgewichte aller Packstücke aufsummiert und verglichen, und das höhere Gewicht zur Berechnung des Frachtbetrages herangezogen.

Weblinks[Bearbeiten]

siehe auch[Bearbeiten]

Verantwortlicher[Bearbeiten]

Markus Ambach