Innergemeinschaftliche Lieferung: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Logistik-Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springenHagan (Diskussion | Beiträge) (Verlinkung Intrastat neu eingeführt) |
Ambma (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 24: | Zeile 24: | ||
= Verantwortlicher = | = Verantwortlicher = | ||
| − | + | Maja Lukic | |
Version vom 7. März 2019, 08:45 Uhr
Als innergemeinschaftliche Lieferung (IG-Lieferung) bezeichnet man Lieferungen zwischen Unternehmen in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, ausgeführt als Beförderungs- oder Versendungsfall.
Aus der Sicht des Verkäufers spricht man von auch von innergemeinschaftlicher Versendung und aus Sicht des Empfängers von innergemeinschaftlichem Erwerb.
Fakten
Die Umsatzsteuerbefreiung für IG-Lieferungen erfordert:
- Verbringung des Liefergegenstandes in das übrige Gemeinschaftsgebiet von Versender zum Empfänger im Rahmen ihrer Unternehmenstätigkeit.
- Der Erwerb des Liefergegenstandes ist bei der Abnehmerin/beim Abnehmer im betreffenden Mitgliedstaat steuerbar (Erwerbsbesteuerung)
Die genannten Voraussetzungen sind buchmäßig nachzuweisen, u.a. durch Aufzeichnung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID-Nummer) des Abnehmers der Lieferung (Art. 7 Abs. 3 UStG).
Weblinks
Vorsaussetzungen der Steuerfreiheit von IG-Lieferungen
siehe auch
Verantwortlicher
Maja Lukic