Letra 1-Step Konventionelle Bahnverkehre - Auftragsabwicklung

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Bei 1-Step Aufträgen wird die Ware ab Werk direkt in einen Waggon geladen, sofern es die Infrastruktur des Werkes zulässt. Anschließend werden die beladenen Waggon transportiert.

Ablauf[Bearbeiten]

Auftragseingang[Bearbeiten]

Da es eine Datenverbindung zu unserem Kunden Red Bull gibt, können uns die Aufträge direkt ins System Lbase überspielt werden.

Auftragseröffnung[Bearbeiten]

Da es eine Datenverbindung zu unserem Kunden Red Bull gibt, können uns die Aufträge direkt ins System Lbase überspielt werden.

Auftragsannahme[Bearbeiten]

Da Red Bull ein Key Account ist, wird der Auftrag automatisch angenommen.

Auftragsbearbeitung[Bearbeiten]

Transportplanung- und Beauftragung[Bearbeiten]

Aufträge im Letra Land Prozess[Bearbeiten]

Wir bekommen die neuen Aufträge von Red Bull in Lbase übermittelt, diese können dann in der Sendungsanzeige "Planung Rail & Shortsea" aufgerufen werden. Die Aufträge werden in Lbase mit dem Status "Erfasst" und dem Sendungstyp "P" (Planungssendung) angelegt. Sobald wir das Lagerort Update von RB bekommen haben, ändert sich der Sendungstyp automatisch auf "E" (Einzelsendung).

In der Dispogruppe "Planung Rail & Shortsea" muss nun entschieden werden ob der Auftrag im 1-Step oder 2-Step abgewickelt wird. Wenn die Abwicklung des Auftrages entschieden wurde muss die Shipping Condition kontrolliert werden.

  • LR = Letra Land Rail ( 1-Step )
  • LT = Letra Land Truck ( 1-Step )

Sollte die Shipping Condition nicht richtig übermittelt worden sein, müssen wir diese richtigstellen und die Transportart inkl. der Route in den Eigenschaften ausbessern.

Die Planung der Verladung kann dann beginnen. Absprache mit RB und der Ladestelle wann definitiv geladen werden kann. Der Bahnoperator und die Ladestelle klären ab wann die beladenen Wagen vom Werk abrollen/abfahren können.

Sobald die Planung abgeschlossen wurde, wird diese in die Verladepläne für die Werke Rauch Widnau und Rauch Nüziders eingetragen. Diese Liste wird als Vorbestellung an DB versendet.

Beispiel Verladeplan Rauch Widnau

Leerwaggonbestellung[Bearbeiten]

An die Bahngesellschaft (RCA, DB, SBB...) bzw. an den Bahnspediteur muss eine E-mail bzw. ein Transportauftrag geschickt werden. WICHTIGE Info´s:

  • Waggon Typ
  • Waggon Menge
  • Bereistellungsort des Leerwagens
  • Bereitstellungsdatum des Leerwagens
  • Abgangsdatum der beladenen Wagen bei der Ladestelle (Planzüge, Flextrain, Sonderzüge...)
  • Ankunftsdatum beim Empfänger
  • Sonstige Wichtige Infos

Zwischen DB und Berger Logistik wurde eine Schnittstelle eingerichtet. Es werden Nachrichten mit einer Leerwagonbestellung pro Auftrag versendet.

Dispostion[Bearbeiten]

• Bei Start des PCs LBase öffnen und Produktiv Task auswählen.
LBase Datenbankauswahl.png


• Für das Bearbeiten der Aufträge Sendungsansicht RB Europe Planning auswählen.
Sendungsansichtsauswahl.png


• Zeitraum auswählen und OK (F12) drücken.
Ansicht RB Europe Planning.png


• Anschließend Lieferschein (VBELN) raussuchen und auswählen.
Lieferscheine filtern.png


• An der Abwicklung kann man sehen ob es 1Step (MLP_01) oder 2Step (MLP_02) ist.
Erkennung 1Step oder 2Step.png


1Step[Bearbeiten]


• Um mit der Bearbeitung zu starten Zeile/n markieren und auf Ändern(F7) klicken. Dabei öffnet sich die Sendung.
Auswahl 1Step.png


• Bevor man Daten einträgt muss der Status der Sendung von Erfasst auf Halbfertig(F9) gesetzt werden.
Erfasst auf Halbfertig setzen.png


• Schließen & aktualisieren. Die Sendung sollte den Status Halbfertig anzeigen.
Aktualisieren.png


• Anschließend Sendung wieder öffnen. Im Feld LIM die Taste F5 drücken.
Feld LIM.png


• Dort erscheint dann ein Fenster auf wo der Modul-Code gesucht wird. Dort RB_EUROPE_ROUTE auswählen und auf OK klicken.
RB EUROPE ROUTE auswählen.png


• Nach der Auswahl den Tabulator oder ins Leere Klicken um fortzufahren.
Tabulator oder ins Leere klicken.png


• Dabei geht ein weiteres Fenster auf. Hier Letra Land auswählen.
Letra Land auswählen.png


• Danach die Route GB_1Step Rail ex CH auswählen und mit Doppelklick bestätigen.
Route auswählen.png


• Nun sieht es so aus. Es wurden die eingespielten Stopps automatisch eingefügt. Nun kann man mit der Bearbeitung der Daten beginnen.
Ansicht mit eingefügten Stopps.png


• Daten Schritt für Schritt eintragen:
Daten eintragen.png


Daten
ABS
Absender Rauch
EMPF
Empfänger 2XL
LCDA
Leerwagen Buchs
ABHF
Abgbangsbahnof Buchs
ZT01
Zwischenterminal Gremberg
BBHF
Bestimmungsbahnhof Zeebrugge
CAR1
Carrier Schenker Schweiz AG



• Anschließend Sendung auf Fertig(F10) setzen.
Sendung Fertig setzen.png


• Nachdem man die Sendung auf Fertig stellte wird dabei automatisch eine Fahrt erstellt. Dazu die Anzeige Rail Fahrtübersicht öffnen.
Fahrtansichtsauswahl.png


• Hier auch einen Zeitraum eingeben und OK klicken.
Ansicht auswählen und Zeitraum eingeben.png


• Nun den Frächter Schenker Schweiz AG auswählen.
Frächter auswählen.png


• Fahrtbezeichnung 1-Step Land auswählen.
Fahrtbezeichnung auswählen.png


• Fahrtstatus geplant auswählen.
Fahrtstatus auswählen.png


• Bei Abholadresse einen beliebigen Stopp auswählen.
Abholadresse auswählen.png


• Ganzzugsnummer bei Ganzzugs-Nr. eintragen, speichern & und dann in Fahrt Bez. VKM1 eintragen und erneut speichern.
Ganzzugsnummer.png


• Zeile/n markieren und auf Fahrtpreis klicken und die Werte entsprechend einfügen und OK klicken.
Fahrtpreis.png Werte entsprechend eintragen.png


• Anschließend Übermittlung DISPO-Info klicken und Shipment Anlage mit Doppelklick übermitteln.
Übermittlung DISPO-Info.png Shipment Anlage.png


• Über LA-Übersicht die Shipment-Anlage markieren und LA-Ausführen.
LA-Übersicht klicken.png Shipment Anlage ausführen.png


• Zeile/n markieren und Statuswechsel anklicken und den Status in Vorbereitung setzen. Somit wird das Planning Execution automatisch übermittelt.
Statuswechsel.png Statuswechsel in Vorbereitung.png


• Nun wurde die Fahrt von geplant auf in Fahrt gesetzt. Somit ist die Disposition abgeschlossen.


Slotplanung im RSM[Bearbeiten]

Wir haben von Rauch einen Zugang für das RSM Portal bekommen, damit die Aufträge je Woche in die verfügbaren Verladeslots eingeplant werden können.


Beispiel Rail Slot Management.PNG


Zwischen DB und den Rauch Werken wird entschieden wann welche Aufträge verladen werden sollen, damit diese auch pünktlich zur Zugsabfahrt bereitstehen und verzollt sind. Von DB erhalten wir immer bis Donnerstag in der Vorwoche der Verladung die ausgearbeitete RSM Planung. Die Aufträge müssen nun bei uns im System entsprechend der Slotplanung angepasst werden.


Rauch Widnau RSM Slot's[Bearbeiten]

Pro Slot können bis zu 10 Aufträge eingeplant werden. Sollte es dringend Verladungen geben, können pro Slot auch bis zu 12 Aufträge eingeplant werden. Dies muss aber von Rauch freigegeben werden.

Slotübersicht Rauch Widnau.PNG


ACHTUNG!

Der erste Slot kann schon mit 00:01 Uhr bis 06:15 Uhr eingetragen werden.


Rauch Nüziders RSM Slot's[Bearbeiten]

Pro Slot können bis zwischen 12 bis 15 Aufträge eingeplant werden.


Slotübersicht Rauch Nüziders.PNG

Durchführung und Überwachung des Transportes[Bearbeiten]

Um eine Übersicht aller eingeplanten und disponierten Aufträge zu haben verwenden wir die Fahrtanzeigeart (AZA) "Rail Fahrtübersicht". In dieser Anzeigeart werden verschiedene Stati und Daten angezeigt, die uns über den aktuellen Status der einzelnen Aufträge und Wagen informiert. Es können auch manuell neue Daten eingetragen werden.

Verladung & Abgang beladener Waggon[Bearbeiten]

Am Verladetag bekommen wir von der Ladestelle die Waggonnummer und Siegelnummern ins System übermittelt. Desweiteren erhalten wir ein Picking inkl. Loading End Datum des Wagens.

Fahrtübersicht beladener Waggon.PNG


Anhand der Zollpapiere die wir nach der Verladung erhalten müssen die Waggon- und Siegelnummern kontrolliert werden. Bei Differenzen müssen wir mit der Ladestelle in Kontakt treten und abklären welche Waggon- oder Siegelnummern korrekt sind. Anschließend müssen wir in der Fahrtübersicht ein Update versenden.

Button Übermittlung DISPO-Info.PNG


Wenn Waggons über einen Spediteur-Unternehmer gebucht wurden, müssen alle Papiere an diesen weitergegeben werden, damit dieser einen CIM Frachtbrief bei der Bahngesellschaft erstelln kann.

Wenn Waggons dirket bei der Bahngesellschaft aufgegeben werden, muss hier meistens ein eklektronischer CIM-Frachtbrief von uns erstellt werden. Beispiel hierzu unter elektronische CIM-Frachtbrieferstellung. MUSS AKTUELL NICHT VON UNS GEMACHT WERDEN!

Transport von beladener Wagen[Bearbeiten]

Desweiteren bekommen wir von unserem Bahnoperator täglich eine Laufüberwachung für alle konventionellen Bahntransporte. Anhand dieser Information können wir die Wagen in Transit genau nachverfolgen und die Ankunftsdaten bei den entsprechenden Empfängern updaten.

Fahrtübersicht Transportdaten.PNG


Sollte es zu Änderungen des Ankunftsdaten kommen, muss ein Update versendet werden.

Button Übermittlung DISPO-Info.PNG


Wir haben auch eine Schnittstelle mit DB eingerichtet in der uns die einzelnen Daten (z.B. Zugabfahrt ex Bahnhof) übermittelt werden. Allerdings ist dies Seitens DB noch nicht lückenlos, daher verwenden wir als Überprüfung und Vervollständigung der Daten die täglich Laufüberwachung.

Ankunft beladener Waggon[Bearbeiten]

Wir erhalten von unserem Bahnoperator täglich eine Laufüberwachung der Wagen in Transit. Anhand dieser Liste können wir erkennen welche Wagen beim Empfänger eingetroffen sind. Sobald der Wagen bei der Entladestelle eingetroffen ist, müssen die Daten in der Fahrtübersicht gefüllt werden.

Fahrtübersicht Transportdaten.PNG


Nun ist der Transport abgeschlossen und der Fahrtstatus muss gewechselt werden.

"auf Fahrt" -> "Zugestellt/Ausgeliefert"

Fahrtstatuswechsel SHP END.PNG


Der Fahrtstatuswechsel auf "Zugestellt/Ausgeliefert" löst eine SHP END Übermittlung an RB aus.

Übersicht an Empfänger versenden[Bearbeiten]

  • Die "delivery consignee month" Liste wird 1 x wöchentlich an den entsprechenden Empfänger als Überischt gesendet.

Nachbearbeitung des Transportes[Bearbeiten]

siehe auch[Bearbeiten]

Verantwortlicher[Bearbeiten]

Julia Gschwentner